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Gespräche über große Dreier-Allianz am Automarkt abgesagt

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Gespräche über große Dreier-Allianz am Automarkt abgesagt

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Die Absage der Gespräche über eine große Dreier-Allianz am Automarkt ist von den Börsen unterschiedlich aufgenommen worden: Die Aktie des amerikanischen Weltmarktführer General Motors gab nach, während Renault und Nissan – die nun doch kein Bündnis mit GM eingehen werden – zulegten. GM-Chef Rick Wagoner hatte schon Ende September deutlich gemacht, dass er die Aussicht auf eine Allianz skeptisch beurteilt. Nun betonte er bei einer Pressekonferenz, GM stehe möglichen weiteren Partnerschaften aufgeschlossen gegenüber, wenn diese dazu beitragen könnten, dass der Konzern besser und schneller vorankomme.

Die Dreier-Allianz war von GM-Großaktionär Kirk Kerkorian befürwortet worden. Er hatte Konzernchef Wagoner sowie den Chef des Renault-Nissan-Konzerns zu einer globalen Allianz gedrängt. Wagoner setzt jedoch stark auf die firmeninternen Restrukturierungspläne für Nordamerika. Analysten erwarten nun, dass sich der französische Autobauer Renault und sein japanisches Schwesterunternehmen Nissan an Ford wenden werden. Die Aktie des GM-Hauptrivalen legte an den Märkten zu.