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Nordkorea provoziert Weltgemeinschaft mit Atomtest

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Nordkorea provoziert Weltgemeinschaft mit Atomtest

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Nordkorea hat mit seinem Atomwaffentest weltweite Kritik ausgelöst. Der Machthaber des kommunistischen Landes Kim Jong Il begründete den Atomwaffentest mit der angeblichen nuklearen Bedrohung, den Sanktionen und dem Druck der USA. Durch diese Demonstration der Stärke will Kims Regime die Amerikaner an den Verhandlungstisch zwingen.

Die internationale Gemeinschaft verurteilte den Atomwaffentest als Provokation und Gefährdung der Sicherheit in der Region. Zugleich wurde der Ruf nach Sanktionen gegen Nordkorea laut.

Wie die offiziellen Medien des kommunistischen Landes meldeten, ist der unterirdische Versuch sicher und erfolgreich verlaufen. Die US-Geologiebehörde bestätigte für 3 Uhr 36 unserer Zeit ein Beben der Stärke 4,2. Demnach wurde die seismische Aktivität etwa 380 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Pjöngjang registriert.

Die südkoreanischen Streitkräfte wurden wegen des Atomwaffentests im Nachbarland in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Die Zahl der Soldaten an der Landes- und Seegrenze sei verstärkt
worden, teilte der Generalstab in Seoul mit.

Der Zeitpunkt des gemeldeten Atomtests fiel mit einem Besuch des japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in der südkoreanischen Hauptstadt zusammen. Seine Regierung werde unverzüglich harte Massnahmen gegen Nordkorea erwägen. Das sagte Abe nach einem Treffen mit dem südkoreanischen Staatspräsidenten Roh Moo Hyun.

Die südkoreanische Regierung berief eine Krisensitzung ein und stellte ihre Annäherungspolitik zum Nachbarland in Frage.