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Haltesignal überfahren - Eine Tote bei U-Bahn-Unglück in Rom

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Haltesignal überfahren - Eine Tote bei U-Bahn-Unglück in Rom

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Beim einem U-Bahn-Unglück in Rom ist eine Person getötet worden. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt, 5 davon schwer. Ein Zug der Linie A raste im U-Bahnhof Piazza Vittorio Emanuele mit hoher Geschwindigkeit auf einen haltenden Zug. Die Türen des haltenden Zuges hatten sich gerade geöffnet, um Passagiere aussteigen zu lassen. Die Unfallursache ist unklar. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen. Viel spricht für menschliches Versagen.

Den Rettungskräften bot sich in dem U-Bahnhof ein chaotisches Bild, Passagiere berichteten von Panik:
“Wir hörten ein lautes Geräusch, dann ging das Licht aus. Wir öffneten den Notausstieg. Das waren Momente der Angst, weil wir nicht wußten was da passiert ist”, berichtete eine Frau.

“Ich habe gesehen, daß das Signal auf rot stand. Am schlimmsten war, daß ich wußte, jetzt rammen wir den vor uns fahrenden Zug”, sagte ein Mann.

Ein weiterer Augenzeuge berichtete, daß nach dem Zusammenstoß Trägerbalken der Station eingestürzt seien. Die Nigerianerin, die bei dem Unglück getötet wurde, saß im letzten waggon des haltenden U-Bahn-Zuges. Bei dem auffahrenden U-Bahnzug handelt es sich um eine jener neuen U-Bahn-Garnituren aus spanischer Produktion, die erst seit kurzem in Rom im Einsatz sind.