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USA: Bevölkerungszahl erreicht 300-Millionen-Marke

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USA: Bevölkerungszahl erreicht 300-Millionen-Marke

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Seit Dienstag um 13 Uhr 46 mitteleuropäischer Zeit gibt es 300 Millionen Einwohner der USA. Das hat das Statistikbüro in Washington bekannt gegeben. Die Berechnung basiert auf einem Abgleich zwischen Geburten- und Sterberaten sowie der durchschnittlichen Einwanderungszahl. Niemand weiß jedoch, ob der 300-Millionste geboren wurde, legal ins Land kam oder
als Illegaler die Grenze überwand.

Kein Industrieland wächst so rasant wie die USA, die inzwischen nach China und Indien der bevölkerungsreichste Staat der Erde sind. In nur 39 Jahren sind einhundert Millionen Menschen dazugekommen. Die Ballungsräume ufern immer weiter aus. Die USA sind ein Land von Vorstädten geworden.

Mark Mather vom Statistikamt sagt:
“Dieses rapide Wachstum stellt uns vor Herausforderungen, vor allem was die Landnutzung angeht. Auch bedroht es die Umwelt, unsere Luft, unser Wasser und unsere Energiequellen.”
Der Durchschnittsamerikaner verbraucht drei Mal mehr Wasser als der Durchschnittsbürger außerhalb der Vereinigten Staaten.

Auch die Zahl der Autos stieg drastisch. 1967 gab es in den USA 200 Millionen Einwohner und 98 Millionen Autos. Heute sind es 300 Millionen Menschen und 237 Millionen Autos. Die Zahl der gefahrenen Kilometer hat sich gar verdreifacht.
Es wird immer weniger zu Fuß gegangen, immer kürzere Strecken werden gefahren. Für 25 Prozent der Kohlendioxidemissionen weltwelt sind die USA verantwortlich, 2020 werden es 36 Prozent sein. Die Amerikaner machen fünf Prozent der Weltbevölkerung aus, verbrauchen jedoch ein Viertel aller Resourcen dieser Erde.