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Erstes TV-Duell sozialistischer Präsidentschaftskandidaten in Frankreich

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Erstes TV-Duell sozialistischer Präsidentschaftskandidaten in Frankreich

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In Frankreich sind erstmals die drei sozialistischen Kandidaten im Rennen um das Präsidentenamt in einem Fernsehduell gegeneinander angetreten. Die Mitglieder der Sozialistischen Partei sollen am 16. November bestimmen, wer im Frühjahr 2007 kandidiert. Die in Umfragen führende Ministerpräsidentin der Region Poitou-Charentes, Segolene Royal, betonte, es sei an der Zeit sei, dass die Franzosen sich der Wirtschaftspolitik annähmen, die dem Wohl des Menschen dienen müsse. Der ehemalige Wirtschaftsminister Dominique Strauss-Kahn plädierte für eine moderne Sozialdemokratie. Das Ziel sei eine gute Sozialpolitik und das Mittel dafür die Demokratie.

Der ehemalige Premierminister Laurent Fabius stellte sich als Vertreter des linken Parteiflügels dar. Er habe ein Projekt, dieses Buch, das sozialistische Projekt. Daran habe er gearbeitet und dazu habe er beigetragen. Sogar der Titel sei von ihm: “Machen wir den Wechsel – gemeinsam.” Sollte er, Fabius, zum Präsidenten gewählt werden, werde er sich für das sozialistische Projekt einsetzen. Ein offenes Streitgespräch wurde bei der Fernsehübertragung vermieden. Bis zum 16. November sollen noch zwei weitere TV-Debatten zu Fragen der Gesellschaft und der Außenpolitik stattfinden. Sollte am 16. November keiner der drei Kandidaten eine Mehrheit erhalten, ist für den 23. November eine Stichwahl vorgesehen. In Umfragen liegt Royal bei 40 Prozent, Strauss-Kahn bei 25 und Fabius bei 24 Prozent der Wählerstimmen.