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EU nimmt Reis-Einfuhren genauer unter die Lupe

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EU nimmt Reis-Einfuhren genauer unter die Lupe

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Die Europäische Union wird von der nächsten Woche an ihre Kontrollen von Langkorn-Reis-Importen aus den USA verschärfen. Die Kommission empfahl den Mitgliedsstaaten systematische Tests, nachdem die USA sich geweigert hatten, ein gemeinsames Testverfahren mit der Union zu vereinbaren.

Vor wenigen Wochen waren bei Einfuhren aus den Vereinigten Staaten Spuren von nicht zugelassenem genmodifizierten Reis aufgetaucht, obwohl die Lieferungen als frei von solchen Verunreinigungen gekennzeichnet waren. Die USA untersuchen nach eigenen Angaben die Vorfälle, dies kann aber mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Die Kosten für die zusätzlichen Kontrollen in der EU und für die Wartezeit der Ladung im Hafen müssen die Exporteure tragen. Neben der Sorte LL601 tauchten in Frankreich auch Spuren von LL62 auf, beide sind in der EU nicht zugelassen. Erkenntnisse über Gesundheitsgefahren gibt es bislang nicht.