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Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Haniyeh ist im Gazastreifen einem Anschlag entgangen

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Der palästinensische Ministerpräsident Ismail Haniyeh ist im Gazastreifen einem Anschlag entgangen

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Der Regierungschef hatte zuvor eine Rede in einer Moschee gehalten. Anschließend hätten bewaffnete Palästinenser das Feuer auf seine Wagenkolonne eröffnet, so die palàstinensische Polizei. Haniyeh blieb unverletzt. Allerdings wurde ein Begleitfahrzeug getroffen, das anschließend in Flammen aufging. Auch hier gab es keine Verletzten. Das Innenministerium beschuldigte einen Familienclan, hinter dem Angriff zu stecken. In seiner Rede vor Gläubigen im Gazastreifen hatte Haniyeh zuvor den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas scharf angegriffen.

Die von Abbas vorgeschlagenen Maßnahmen zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit lehnt Haniyeh strikt ab. Mit ihm werde es eine Legitimierung der israelischen Besetzung palästinensischen Territoriums nicht geben, so Haniyeh. Alle Schritte des Präsidenten zielten auf eine Entmachtung der Hamas und dienten nicht der Stabilität und einem Ende der innenpolitischen Krise. Die Bemühungen um eine All-Parteien-Koalition waren an der Weigerung der Hamas gescheitert, ihre Position zu Israel zu mildern. Die Bewegung strebt die Vernichtung Israels an.