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Bush äußert sich zu Lage im Irak

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Bush äußert sich zu Lage im Irak

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Knapp zwei Wochen vor der Wahl zum US-Kongress hat sich Präsident George W. Bush vor der Presse in Washington zur Lage im Irak geäußert. Er sei – so wörtlich – “sehr besorgt” über die jüngste Welle der Gewalt. Allein im Oktober seien 93 US-Soldaten und 300 irakische Sicherheitskräfte bei den Kämpfen getötet worden. Bush bezeichnete den Irak als “zentralen Schauplatz des Kampfes gegen den Terrorismus, die Herausforderung unserer Zeit”. Die USA seien in ihrem Kampf flexibel und passten ihre Strategie und Taktik der Entwicklung im Land an. Allerdings sei die “Geduld Amerikas nicht grenzenlos”. Es müsse einen Sieg über den Terrorismus geben. Man werde angemessen Druck auf die irakische Regierung ausüben, damit diese die nötigen Maßnahmen ergreife, um ihr Land zu retten. Die USA wollen Militärangaben zufolge in zwölf bis 18 Monaten die vollständige Sicherheitskontrolle an die Regierung in Bagdad übertragen. Nach Bushs Worten stehen im Irak aber noch “harte Kämpfe” bevor. Die Hoffnung auf einen baldigen Truppenabzug habe sich zunächst zerschlagen. Seit dem Beginn des Krieges im Irak sind rund 2.800 US-Soldaten getötet worden.