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Skandal in Italien - Streit mit Opposition

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Skandal in Italien - Streit mit Opposition

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In Italien sorgen die neuesten Bespitzelungsfälle um Regierungs-Chef Romano Prodi weiter für Wirbel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen 128 Verdächtige. über die Hintermänner, die die finanziellen Verhältnisse von Prodi und weiteren Prominenten ausspionieren wollten ist noch nichts bekannt. Offenbar haben sich die illegalen Zugriffe aber während des vergangenen Wahlkampfs gehäuft.

Da hatte Prodi angekündigt, seine Regierung werde die Steuerflucht scharf bekämpfen. Der Chef der linken DS-Partei, Piero Fassino sagte: “Ich denke Ex-Regierungs-Chef Berlusconi und der ehemalige Wirtschaftsminister Tremonti, sollten dem Parlament erklären, was passiert ist.”

Der Vorsitzender der rechten Partei “Alleanza Nazionale”, Gianfranco Fini, ist anderer Meinung: “Man sollte solchen Gerüchten keine Nahrung geben. Es gibt keinen politischen Komplott. Die die Demokratie lieben, sollten sich selbst fragen, was passiert ist. Wir sollten darüber nachdenken, wie sich so etwas in Zukunft vermeiden lässt.”

Die Staatsanwaltschaft Mailand hatte erst vor einem Monat einen großen illegalen Spionagering aufgedeckt, in den hohe Mitarbeiter der italienischen Telecom verwickelt sein sollen. 20 Verdächtige waren festgenommen worden.