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Angst vor Gewalt bei Wahlen im Kongo

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Angst vor Gewalt bei Wahlen im Kongo

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Einen Tag vor der zweiten Runde der Präsdidentschaftswahlen im Kongo spitzt sich die Lage zu. Die Anhänger von Vize-Präsident Bemba zogen durch die Hauptstadt Kinshasa. Nur wenige Meter weiter versammelten sich die Unterstuetzer von Präsident Kabila. Beide Kandidaten verzichten aus Sicherheitsgruenden auf Abschlusskundgebungen. Zunehmende Gewalt kurz vor dem Urnengang weckt Bedenken an einem reibungslosen Verlauf.

Die UNO bezeichnet die Lage deswegen auch als sehr angespannt. “Diese Wahl ist eine Herausforderungen”, sagt dieser Beobachter. “Wir hoffen das der Gewinner grosszuegig zum Verlierer ist und der Verlierer das Ergebnis akzeptiert.”
Insgesamt sind am Sonntag 25 Millionen Menschen aufgerufen, ihre Stimme bei der Stichwahl abzugeben.

Kabila hatte in der ersten Runde Ende Juli die Mehrheit knapp verfehlt. Das offizielle Ergebnis soll bis zum 19. November bekannt gegeben werden. Die EU-Truppe unter Führung der Deutschen Bundeswehr bereitet sich auf einen möglichen Einsatz vor. Sie hat den Auftrag die Wahlen abzusichern. Zusätzliche EUFOR-Soldaten wurden aus Gabun eingeflogen.