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Präsidentenstichwahl in der Demokratischen Republik Kongo

Drei Monate nach dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo fand am Sonntag die Stichwahl statt. Amtsinhaber Joseph Kabila gab am Vormittag seine Stimme ab. Sein Sieg gilt als sicher. Er trat gegen Vizepräsident Jean-Pierre Bemba an. Beide Kandidaten hatten im Wahlkampf vor der Stichwahl auf öffentliche Auftritte verzichtet, um Provokationen zu vermeiden.

17500 UN-Blauhelme und 1400 EU-Soldaten sind im Land, um für Sicherheit zu sorgen. Dennoch kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen mindestens zwei Menschen getötet wurden. Dies sind die ersten demokratischen Wahlen seit der Unabhängigkeit von Belgien 1960. Obwohl das Land über die größten Naturreichtümer Afrikas verfügt, gehört es zu den ärmsten der Welt. Durch Misswirtschaft, Bürgerkrieg und Korruption ist die Infrastruktur des Landes fast völlig zerstört. Das offizielle Wahlergebnis soll bis spätestens 19. November vorliegen.

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