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Truppen treffen in mexikanischer Krisenregion ein - Lehrer wollen wieder arbeiten

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Truppen treffen in mexikanischer Krisenregion ein - Lehrer wollen wieder arbeiten

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Die von der mexikanischen Regierung in Marsch gesetzten Polizeitruppen sind in der Unruheregion Oaxaca eingetroffen. Sie sollen dort die öffentliche Ordnung wieder herstellen. “Wir waren noch nicht in der Stadt, es sieht ruhig aus.”, sagt dieser Polizist.

Oaxaca liegt rund 400 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt. Die Region ist seit mehreren Monaten durch die Widerstandsgruppierung APPO und rund 70.000 Lehrer lahmgelegt, die höhere Gehälter fordern. Die Mehrheit der Lehrer hat jedoch inzwischen beschlossen, ab Montag die Arbeit wieder aufzunehmen. Am Morgen wurden in der Region auch erste Barrikaden und Absperrungen von den Demonstranten abgebaut.

Vor zwei Tagen war es in verschiedenen Orten des Bundesstaates zu Schießereien und Zusammenstößen gekommen. Dabei wurde der US-Journalist William Bradley Roland durch einen Bauchschuss getötet, als bewaffnete Zivilisten Straßenbarrikaden unter Beschuss nahmen.