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Großbritannien passt seine Auflagen für Handgepäck von Fluggästen an EU-Regeln an

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Großbritannien passt seine Auflagen für Handgepäck von Fluggästen an EU-Regeln an

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Mit dem Inkrafttreten der neuen EU-weiten Auflagen für Handgepäck bei Flügen wird Großbritannien seine bislang schärferen Regeln mildern. Nach einem mutmaßlichen Anschlagsversuch mit Flüssigsprengstoff im August hatten die Behörden zuerst Flüssigkeiten im Handgepäck völlig untersagt, später hatten sie dies gelockert. Von Montag an dürfen in der gesamten EU maximal 100 Milliliter pro Behälter, verschlossen in einer Plastikhülle, transportiert werden.

Der Chef des Flughafens London-Heathrow verwies darauf, dass dies eine EU-weite Gesetzgebung sei. Nach dem 10. August sei Großbritannien das einzige Land gewesen, in dem die Flughäfen solche Sicherheitsstandards eingeführt hätten – von Montag an gälten sie nun in ganz Europa. Durch die Gesetzgebung versuche man, etwas mehr Flexibilität für die Reisenden zu schaffen.

Die meisten Passagiere dürften sich jedoch erst an umständliches Einpacken in Plastik gewöhnen müssen. Britische Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften klagen bereits über zusätzlichen Millionenaufwand.