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China-Afrika-Gipfel in Peking

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China-Afrika-Gipfel in Peking

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Bei dem China-Afrika-Gipfel in Peking hat die Volksrepublik Afrika Kredite in Höhe von insgesamt fast vier Milliarden Euro zugesagt, für die kommenden drei Jahre. Für denselben Zeitraum werde China außerdem seine Entwicklungshilfe für Afrika verdoppeln, erklärte Staatspräsident Hu Jintao. Ziel sei eine strategische Partnerschaft mit weitreichender Zusammenarbeit. Zu dem Treffen kamen Vertreter von 48 afrikanischen Staaten in die chinesische Hauptstadt.

Die Chinesen würden die Afrikaner als Ebenbürtige behandeln, erklärte Festus Mogae, Präsident des südafrikanischen Staates Botsuana, einer früheren britischen Kolonie. Die westlichen Staaten hätten die Sichtweise der Kolonialzeit noch immer nicht aufgegeben.

Der Westen wiederum wirft China vor, mit dem Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen auch repressive Regime zu stützen.
Hundertprozentige Demokratie sei für Afrika vielleicht nicht geeignet, sagte ein chinesischer Geschäftsmann. Diese Staaten seien noch sehr schwach entwickelt. Für die Einführung der Demokratie seien wahrscheinlich noch viele Voraussetzungen nicht gegeben. Der Handel zwischen China und Afrika hat sich seit dem Jahr 2000 verfünffacht; er erreicht in diesem Jahr ein Volumen von 40 Milliarden Euro erreichen. Pekings Interesse gilt vor allem den Bodenschätzen Afrikas.