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Montevideo-Abschlusserklärung kritisiert US-Grenzmauer

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Montevideo-Abschlusserklärung kritisiert US-Grenzmauer

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Der 16. Iberoamerika-Gipfel in Uruguay hat begonnen. In seiner Eröffnungsrede forderte der scheidende UN-Generalsekretär Kofi Annan Lateinamerika auf, mehr für die Armutsbekämpfung zu tun. 22 Mitgliedsländer – darunter auch Spanien und Portugal – nehmen bis einschließlich morgen am Gipfel teil. Weitere Themen sind Immigrationsfragen und der Plan der USA, eine Mauer an der mexikanischen Grenze zu errichten. Das Vorhaben soll in der so genannten Abschlusserklärung von Monteviedo kritisiert werden.

Der spanische Außenminister Miguel Angel Moratino erklärte, der Text, der von Mexiko vorgestellt wurde, sei keine Verurteilung. Alle Gipfelteilnehmer hätten sich ohne Schwierigkeiten auf den Text einigen können. Einige Teilnehmer wollen Präsident Goerge W. Bush erneut auffordern, die Mauer nicht zu errichten.

Im Zentrum von Montevideo gingen währenddessen etwa 250 Gipfelgegner auf die Straße. Dazu aufgerufen hatten Politiker der Linken und soziale Organisationen. Die Demonstranten kritisierten, dass der Gipfel keine Erfolge im Kampf gegen die Armut erziele.