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Moslems als Wähler in den USA

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Moslems als Wähler in den USA

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Bei den Wahlen zum amerikanischen Kongress am kommenden Dienstag könnten die Moslems eine wichtige Rolle spielen – nicht als Gegner im vielbeschworenen Krieg gegen den Terror, sondern als Wähler: Die Zahl der US-Bürger, die dem Islam angehören, geht in die Millionen. Schätzungen zufolge könnten es sieben Millionen sein; es gibt auch niedrigere Angaben, aber die Zahlen reichen aus, um das Interesse der Politiker an den muslimischen Wählern zu wecken: Umfragen zufolge beteiligten sich über achtzig Prozent der Moslems an den Wahlen vor zwei Jahren, sagte Mukit Hossein von einer muslimischen Bürgerinitiative in Virginia. Sollten sich diesmal auch nur 60 oder 70 Prozent der Moslems beteiligen, könnten sie das Zünglein an der Waage sein in Bundesstaaten, in denen ein knapper Ausgang erwartet werde, betonte Hussein. Die Bürgerinitiative ist bemüht, Moslems zur Teilnahme zu bewegen, dass heisst vor allem: zur Eintragung in das Wählerverzeichnis. Bei der Wahl am 7 November werden alle 435 Mandate für das Repräsentantenhaus neu vergeben, sowie 33 der 100 Sitze im Senat. Außerdem werden 35 der 50 Bundesstaaten die Gouverneure gewählt.