Eilmeldung

Eilmeldung

Endspurt im amerikanischen Wahlkampf

Sie lesen gerade:

Endspurt im amerikanischen Wahlkampf

Schriftgrösse Aa Aa

Zwei Tage vor den Kongreßwahlen sieht es so aus, als könne auch die beachtlich niedrige Arbeitslosenrate von 4,4 Prozent die regierenden Republikaner nicht vor einer Niederlage bewahren. Denn das Thema dieses Wahlkampfes ist und bleibt der Irakkrieg. Bei einem seiner letzten Wahlkampfauftritte warf Präsident George W.Bush den Demokraten vor, sie wollten aufgeben, bevor die Arbeit getan sei. Bush wörtlich: “Ich sage nicht, diese Leute seien unpatriotisch. Ich sage einfach, sie haben Unrecht.”

Bushs demokratischer Vorgänger Bill Clinton bezeichnete seine Partei als “progressiv” und “konservativ” gleichzeitig. Konservativ im Sinne einer Haushaltspolitik, wie er sie betrieben habe, im Sinne von Gesetzestreue und im Sinne von Erhalten der Umwelt wie auch des Wohlergehens der Männer und Frauen in Uniform. Wer das wolle, brauche einen Demokraten. Die Abstimmung über ein Drittel der Senatoren und alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses wird als Referendum über den Irakkrieg angesehen.