Eilmeldung

Eilmeldung

Iberoamerika-Gipfel gegen Armut und soziale Ungleichheit

Sie lesen gerade:

Iberoamerika-Gipfel gegen Armut und soziale Ungleichheit

Schriftgrösse Aa Aa

Auf dem 16. Iberoamerika-Gipfel in Uruguay haben die Staats- und Regierungschefs vor der zunehmenden sozialen Ungleichheit in Lateinamerika gewarnt. Das Treffen der Vertreter von 22 Ländern Lateinamerikas sowie Spaniens, Portugals und Andorras steht unter dem Motto “Migration und Entwicklung”. Neben der Bekämpfung der Armut und der Abwanderung von Arbeitskräften stand der Bau eines umstrittenen Grenzzauns zwischen Mexiko und den USA auf der Tagesordnung des zweitägigen Gipfels in Montevideo.

Diese Mauer sei keine Lösung, erklärte der mexikanische Präsident Vicente Fox. Ein solches Handeln sei weder geschickt noch besonders intelligent, da es die Realität nicht berücksichtige. Diese Aktion sei lediglich eine wahlpolitische, so der mexikanische Staatschef.

Uruguays Präsident Tabaré Vazquez rief die Teilnehmer am ersten Gipfeltag auf, bindende Verpflichtungen für den Schutz von Arbeitsemigranten einzugehen. Spaniens Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero kündigte finanzielle Hilfen in Höhe von 40 Millionen Euro an. In Lateinamerika leben 220 Millionen Menschen in Armut.