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Iranische Armee setzt Manöver fort

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Iranische Armee setzt Manöver fort

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Die Panzer rollen für den “Großen Propheten”. So heißt das Manöver der iranischen Armee, bei dem auch Raketen abgeschossen werden. Die iranische Führung legt Wert darauf, dass allenthalben bekannt wird: Sie hat Raketen, die Israel oder auch die US-Stützpunkte am Golf erreichen könnten. Zur gleichen Zeit wird aus Teheran aber auch mitgeteilt, man wünsche direkte Gespräche mit den USA zum Thema “Sicherheit in der Region”. Womit natürlich nur die Lage im benachbarten Irak gemeint sein kann. Da liegt es nahe, einen Zusammenhang zu sehen mit der eben verkündeten russischen Bereitschaft zu Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm.

Auch wenn Außenminister Lawrow die von anderen Staaten im Sicherheitsrat geforderten Maßnahmen etwas abschwächen und begrenzen will. Teherans Gesprächsangebot an die als “großer Satan” verteufelten USA erfolgt bezeichnender Weise am 27. Jahrestag der Geiselnahme von US-Diplomaten. Zum gleichen Zeitpunkt, da vor der US-Botschaft Demonstranten “Tod für Amerika” skandieren und die Geiselnahme von 1979 als Heldentat feiern.