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Todesurteile gegen Saddam und zwei Mitangeklagte

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Todesurteile gegen Saddam und zwei Mitangeklagte

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Der frühere irakische Präsident Saddam Hussein ist von einem Sondertribunal in Bagdad zum Tode durch den Strang verurteilt worden. In diesem ersten Verfahren vor dem irakischen Hohen Tribunal ging es um das Massaker an Schiiten in der Kleinstadt Dedscheel 1982: Nach einem gescheiterten Attentat gegen Saddam wurden 148 Einwohner getötet. Das Tribunal verhängte zwei weitere Todesurteile: gegen Saddams Halbbruder Barzan al-Tikriti und gegen den früheren Vorsitzenden des Revolutionsgerichts Hamed al Bandar. Der frühere Vizepräsident Jassin Ramadan erhielt lebenslange Haft.

Auf diese Urteile folgt automatisch ein Berufungsverfahren. Sollten die Todesurteile bestätigt werden, müssten sie innerhalb von 30 Tagen vollstreckt werden. Drei minder bedeutende Angeklagte wurden zu je 15 Jahren Haft verurteilt; ein weiterer – ein örtlicher Funktionär der Baath-Partei – wurde aus Mangel an Beweisen freigesprochen.