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Brüssel hebt Wachstumsprognose für die Eurozone an

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Brüssel hebt Wachstumsprognose für die Eurozone an

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Die EU-Kommission sieht für die Eurozone einen deutlich aufgehellten Konjunkturhimmel. Grund sind die stärkere Binnennachfrage und die gute Weltwirtschaft. Für das laufende und das nächste Jahr korrigierte Brüssel seine Wachstumsprognose nach oben.

Getragen sei dieser Aufschwung vor allem von einer kräftig belebten Investitionstätigkeit, erklärte EU-Währungskommissar Pedro Almunia in Brüssel. Die Zahlen seien insgesamt erheblich besser als gegenüber dem Frühjahsrgutachten.

Brüssel hob die Wachstumsaussichten für 2006 auf 2,6 Prozent an, die für 2007 auf 2,1 Prozent.
Gleichzeitig schwächt sich die Teuerungsrate ab und erreicht im kommenden Jahr nur noch 2,1 Prozent. Diese positiven Impulse machen sich auch auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar.

Neben der kräftigen Weltkonjunktur war die EU-Kommission aber auch zufrieden mit den Hausaufgaben der Mitgliedsländer. So seien bei den wirtschaftlichen Strukturreformen und der Haushaltskonsolidierung Fortschritte gemacht worden. In Deutschland etwa sei die Defizit-Wende endgültig geschafft worden.

Allerdings schrieb Brüssel der Berliner Regierung Kritik an der Mehrwertsteuererhöhung ins Stammbuch. Diese werde zu einem Wachstumseinbruch und deutlich mehr Inflation führen. Allein im ersten Quartal 2007 werde die deutsche Wirtschaft um 0,9 Prozent schrumpfen.