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Klimakonferenz in Kenia: Beratungen über Kyoto-Protokoll und Auswirkungen des Klimawandels

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Klimakonferenz in Kenia: Beratungen über Kyoto-Protokoll und Auswirkungen des Klimawandels

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Mit einer Warnung vor den Auswirkungen des Klimawandels hat am Montag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi die 12. internationale Klimakonferenz begonnen. Der Gipfel dauert bis zum 17. November; rund 6000 Delegierte aus knapp 190 Ländern nehmen daran teil. “Wir müssen unsere knappen Ressourcen schützen”, sagte Kenias Vizepräsident Moody Awori, “sonst müssen unsere Bürger in dauernder Armut leben. Dürrekatastrophen oder Hungersnöte sind Folgen des Klimawandels und ihn müssen wir alle als Herausforderung begreifen, der wir uns stellen müssen.”

Bei der Konferenz soll es unter anderem um die Verlängerung des Kyoto-Abkommens zur Verringerung der Treibhausgase gehen, das im Jahr 2012 ausläuft. Daneben aber stehen auch Hilfsmaßnahmen für Entwicklungsländer auf der Tagesordnung, damit die ärmsten Staaten sich besser auf die Auswirkungen der Klimaveränderungen einstellen können. Laut einem Bericht des UN-Klimasekretariats ist beispielsweise Afrika vom weltweiten Klimawandel weit härter betroffen als bisher angenommen. Demnach breiten sich die Wüsten immer weiter aus und die Trockenzeiten nehmen zu, während die Wasservorräte ständig schrumpfen.