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Referendum für Bush

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Referendum für Bush

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In den Vereinigten Staaten sind rund 200 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung des Kongresses zu entscheiden. Demokraten und Republikaner konzentrieren sich darauf, ihre Anhänger auch tatsächlich zu mobilisieren. Sie schicken tausende Wahlhelfer in die am heftigste umstrittenen Staaten. Mit gezielten Telefonkampagnen sollen sie für eine hohe Beteiligung sorgen.

Präsident George W. Bush steht morgen nicht zur Wahl. Die Opposition versuchte aber, diese zu einem Referendum über Bush und den Irak-Krieg zu machen. Eine deutliche Mehrheit der Amerikaner ist laut Umfragen mit dem Präsidenten unzufrieden und hält den Irakkrieg für eine Fehlentscheidung

Die Demokraten stehen nach Voraussagen vor einem deutlichen Wahlsieg. Allerdings bleibt ungewiss, ob es ihnen gelingt, den
Republikanern ihre Mehrheiten im Repräsentantenhaus und im Senat zu entwinden. Bei den Kongresswahlen zwischen den Präsidentschaftswahlen verliert traditionell die Partei des jeweiligen Präsidenten.

Mit dem Urnengang geht einer teuersten Wahlkämpfe in der Geschichte der USA zu Ende. Mit 1,6 Milliarden Euro kostete er mehr als der Kampf um die Präsidentschaft 2004.