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EADS schreibt tiefrote Zahlen

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EADS schreibt tiefrote Zahlen

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Die Lieferprobleme beim Super-Airbus A380 haben den Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS tiefer als erwartet in die roten Zahlen gestürzt. Am Dienstag hatte der amerikanische Logistik-Konzern FedEx seinen Auftrag für zehn Frachtflugzeuge des Typs A380 storniert. Zuletzt hatte der Konzern im dritten Quartal 2003 84 Millionen Euro Verluste gemacht. Im gleichen Zeitraum der darauf folgenden Jahre waren es kräftige Gewinne. Vo Juli bis September 2006 verbuchte der Konzern vor Zinsen und Abschreibungen einen Verlust von 239 Millionen Euro. Die Gewinne bei Hubschraubern, Rüstungstechnik und in der Raumfahrt konnten diesen Einbruch nicht ausgleichen. Der Umsatz legte deutlich auf 8,5 Milliarden zu. Für das Gesamtjahr bekräftigte EADS seine Umsatzprognose von über 37 Milliarden Euro. Für 2007 gab der Konzern aber keine Gewinnprognose und keinen Ausblick. Mit einem Sparprogramm will EADS nun Entwicklungsprozesse beschleunigen und in den nächsten drei Jahren die Kosten um fünf Milliarden Euro senken.