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US-Kongress: demokratische Mehrheit in beiden Kammern

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US-Kongress: demokratische Mehrheit in beiden Kammern

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Auch im US-Senat haben nun die Demokraten die Mehrheit. Der US-Bundesstaat Virginia war das Zünglein an der Waage. Nun geht von dort auch ein Demokrat als Senator nach Washington, das heißt Präsident Bush und seine Republikaner haben nicht nur im Repräsentantenhaus sondern auch im Senat ihre Mehrheit verloren. Der bisherige Senator George Allen liegt um etwa 7000 Stimmen hinter seinem demokratischen Gegner. Eine rassistische Äußerung gegenüber einem Inder im Wahlkampf hatte ihm Stimmen gekostet. Herausforderer Jim Webb war sich seines Siegs sicher. Auch wenn es zu einer Nachzählung gekommen wäre. Die drohende wochenlange Hängepartie konnte nun aber vermieden werden.

Der Ausgang des Rennens in Virginia entschied darüber, dass die Demokraten im US-Senat tatsächlich die Mehrheit von 51 Sitzen innehaben. Seit 1994 war es den Demokraten nicht mehr gelungen, beide Kammern zu kontrollieren. Der Senatorensitz von George Allen, den Jim Webb jetzt für sich errungen hat, war der sechste und letzte, den die Demokraten noch zu ihrer Mehrheit brauchten.