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Bush setzt weiter auf Annährung mit Demokraten

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Bush setzt weiter auf Annährung mit Demokraten

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US-Präsident George W. Bush und sein Stellvertreter Dick Cheney haben nach der Wahlniederlage der Republikaner den künftigen, demokratischen Senatssprecher Harry Reid und den demokratischen Senator Dick Durbin im Weißen Haus empfangen. Bush setzte bei dem Treffen weiter auf Partnerschaft und Offenheit, auch Reid und Durbin sprachen von einer “offenen Atmosphäre”. Für Bush geht es nun darum, sich mit den demokratischen Kongress-Mehrheiten über Auswege aus der Lage im Irak und die Nuklearpläne des Irans und Nordkoreas zu verständigen. Immer stärker unter Bedrängnis gerät der Botschafter der USA bei den Vereinten Nationen, der als Hardliner geltende John Bolton. Bush will an ihm festhalten. Bolton jedoch hat keine Bestätigung durch den Senat und vertritt Washington lediglich auf Grund einer Direktive des Präsidenten. Bush sucht nun auch in der Irak-Frage den Schulterschluss mit moderat-konservativen Politikern, etwa mit dem ehemaligen Außenminister James Baker, der auch der einflussreichen Irak-Gruppe vorsteht. Mit ihren Vertretern wird Bush sich am Montag treffen. Dann will er sich die Vorschläge der Gruppe anhören, die auf Initiative des Kongresses entstand.