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A380 zur letzten Serie von Testflügen unterwegs

Der Airbus A380 hat seine letzte Serie von Testflügen begonnen. Eine Maschine nahm dazu von Toulouse aus Kurs nach Singapur. Auf dem dortigen Airport soll geprüft werden, wie sich das größte Passagierflugzeug der Welt im normalen Betrieb rangieren, betanken und warten lässt. Und ob die Passagiere reibungslos ein- und aussteigen können.

Zwische 550 und 800 Fluggäste finden im A380 Platz, dessen Reichweite rund 15.000 Kilometer beträgt. Produktionskosten: 240 Millionen Euro pro Flugzeug. Bei den Testflügen sind rund mehrere Dutzend Leute an Bord, darunter auch Piloten der Flugsicherheitsämter Europas und der USA. Wegen den Verzögerungen bei der Produktion wird der A380 frühestens in einem Jahr im Liniendienst eingesetzt werden – zwei Jahre später als geplant.

Insgesamt ist das Flugzeug bei seinem Praxistest auf zehn Flughäfen 150 Stunden unterwegs. Nach Singapur und Seoul folgen am Wochenende Landungen in Hongkong und im japanischen Narita. Bislang liegen 149 Bestellungen für die Maschine vor. Die Gewinnschwelle ist bei 420 Flugzeugen erreicht. Ungeachtet der Produktionsprobleme zeigte sich British Airways vom Erfolg des A380 überzeugt. Die Lieferverzögerungen würden eine mögliche Kaufentscheidung nicht beeinflussen.

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