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Allianz der Zivilisationen: Weißbuch für Nahostkonflikt


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Allianz der Zivilisationen: Weißbuch für Nahostkonflikt

Auf dem Treffen der Allianz der Zivilisationen in Istanbul steht der Nahostkonflikt im Mittelpunkt. Das Beratergremium der Initiative, mit der Brücken zwischen der islamischen und der westlichen Welt gebaut werden sollen, stellte einen Aktionsplan vor. Es betonte: Der israelisch-palästinensische Konflikt stelle weiter eine Bedrohung für die internationale Stabilität dar. Dem zwanzigköpfigen Gremium gehören auch der frühere iranische Präsident Mohamed Chatami und der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu an.

Es empfahl, ein Weißbuch zu erstellen, mit dem die Situation in Nahost objektiv analysiert wird. Außerdem solle eine internationale Konferenz anberaumt werden. Der Aktionsplan wurde dem scheidenden UN-Generalsekretär Kofi Annan bei einer Zeremonie übergeben. Die Idee für eine Allianz der Zivilisationen wurde im September vor zwei Jahren von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Sie stammt vom spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero.

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