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Bush kommt mit Irak-Ausschuss zusammen

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Ein Strategiewechsel im Irak – für Großbritannien und die USA scheint dies nach immer neuen Anschlägen unumgänglich. Nach der Wahlniederlage der Republikaner wird der Druck auf US-Präsident George W. Bush größer, im Irak nach neuen Wegen zu suchen. Trotz der Mehrheit der Demokraten in beiden Kammern des Kongresses kündigte Bush jedoch am Wochenende an, dass es keinen sofortigen Truppenabzug gebe. Außerdem schloss der US-Präsident aus, direkte Gespräche mit Teheran zu führen, um die Gewaltspirale im Irak zu durchbrechen. Hintergrund ist der Streit um das iranische Atomprogramm.

Um die außenpolitischen Weichen neu zu stellen, kam er mit dem parteiübergreifenden Ausschuss zur Irak-Politik unter der Leitung des ehemaligen Außenministers James Baker zusammen. Der Ausschuss will seine Empfehlungen bis Ende des Jahres vorlegen. Baker liess bereits durchblicken, dass sie etwa in der Mitte der gegensätzlichen Irak-Positionen von Republikanern und Demokraten liegen würden.