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Sommerlicher Herbst verdirbt in Portugal Textilhandel das Geschäft

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Sommerlicher Herbst verdirbt in Portugal Textilhandel das Geschäft

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In Portugal macht der Sommer in diesem Jahr Überstunden – zum großen Leidwesen des Textilhandels. Bei Temperaturen um 20 Grad bleiben die Geschäfte auf ihren Herbst- und Winterkollektionen sitzen. Inzwischen wird der Handel nervös. Einbußen von bis zu 45 Prozent sind keine Ausnahme. Und der Schlussverkauf ist noch lange hin, sagen Händler. Die Boutiquen versuchten hektisch, die jetzt angesagte Übergangsmode nachzubestellen. Doch das sei schwierig – die Nachfrage sei zu groß.

Dicke Pullover und Mäntel – auf den Straßen der portugiesischen Städte sind sie derzeit Fehlanzeige. Stattdessen kleiden sich die Menschen so, als hätten sie noch nicht gemerkt, dass es Mitte November ist. Doch eine Woche mit Eiseskälte, so weiß der Einzelhandel voller Hoffnung, kann das ganz schnell wieder ändern.