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Blair verteidigt seine Irak- Politik

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Blair verteidigt seine Irak- Politik

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Keine Änderung der britischen Politik im Irak, Premierminister Tony Blair verteidigte in einer Grundsatzrede seine Außenpolitik. Zudem warb er für eine Gesamtstrategie gegen die Probleme im Nahen Osten. “Der Grund für die Probleme im Irak ist nicht im Irak zu suchen, sagte der Premier, “sondern außerhalb des Landes, in der Region, wo die Wurzeln für den internationalen Terrorismus zu suchen sind, wo der Extremismus floriert und wo dessen Propaganda auf den Straßen ankommt.”

Dem Iran stellte Blair eine Partnerschaft in Aussicht, als Voraussetzung nannte er indes, dass sich Teheran an die Verpflichtungen im Streit um sein Atomprogramm halte: “Der Iran hat die Wahl: er hilft beim Friedensprozess im Nahen Osten und verhindert ihn nicht, er hört auf, im Libanon und im Irak Terroristen zu unterstützen und er erfüllt seine internationalen Verpflichtungen: dann ist eine Partnerschaft möglich. Die Alternative ist: Isolation.”

Blair verteidigte weiter die Beteiligung Großbritanniens am Irakkrieg. Er steht wegen dieser Entscheidung in seinem Land zunehmend in der Kritik. Im Laufe des Tages wird er sich zu Fragen einer US-Expertenkommission äußern, die Vorschläge für eine Lösung des Irak-Konflikts machen soll.