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Die widersprüchlichen Aussagen von Bush und Blair

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Die widersprüchlichen Aussagen von Bush und Blair

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Dialog, Gespräche…so lauten am Morgen die Schlagworte der Zeitungen in Teheran. Aber wer ist denn nur eigentlich bereit zu welchem Dialog und unter welchen Bedingungen??? Der US-Präsident beschwört wieder und wieder den “dringend nötigen Erfolg im Irak”. “Nicht nur für unsere Sicherheit, sondern auch für die im Nahen Osten.” Und deshalb sei er nun offen für interessante Ideen, sagt Bush. Anzunehmen ist, dass er die von der Baker-Kommission erwartet.

Also Dialog mit allen? Auch mit den eben noch zur Achse des Bösen gerechneten Syrien und Iran? Mit Iran wohl nicht, denn Bush betont, an der Position zu Iran habe sich nichts geändert. Und was meint Grossbritanniens Premierminister Tony Blair ?
Wen will er denn nun wie in neue Lösungsansätze eingeziehen? Sein erster Satz lautet: “Die Lösung für den Irak liegt nicht im Irak selbst – sondern ausserhalb des Landes in der Region.”

“A major part of the answer to Iraq lies not inside Iraq itself but outside it in the whole of the region. This is what I call a whole Middle East strategy. And there is a fundamental misunderstanding that this is about changing policy on Syria and Iran” Blair nennt es eine “Gesamtstrategie für den Nahen Osten”. “Lassen sie mich betonen, dass dies keine Änderung unserer Politik gegenüber Syrien und Iran bedeutet, wie fälschlicherweise angenommen.”

Blair weiter: “We offer Iran a clear strategic choice. They help the Middle East peace process not hinder it. They stop supporting terrorism in Lebanon or Iraq. Or alternatively they face the consequences of not doing so: isolation.”

er biete dem Iran eine stragetische Chance.
Der könne beim Nah-ost-Friedensprozess mithelfen.
Und zwar indem er Schluss mache mit der Unterstützung des Terrorismus im Libanon und im Irak.

Tue er das nicht, bliebe als Alternative nur die Isolierung.