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Georgischer Minister richtet schwere Vorwürfe an Russland: Vergleich mit Nazi-Deutschland

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Georgischer Minister richtet schwere Vorwürfe an Russland: Vergleich mit Nazi-Deutschland

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Der Konflikt zwischen Russland und Georgien spitzt sich weiter zu. Am Rande eines Treffens in Brüssel richtete der für die europäisch-atlantische Integration zuständige georgische Minister Georgi Baramidze schwere Vorwürfe an die Adresse Moskaus. “Russland legt ein inakzeptables Verhalten an den Tag”, sagte Baramidze, “mit einer Art Politik der ethischen Säuberung und fremdenfeindlicher Rhetorik. Diese Aktionen erinnern an das Nazi-Deutschland der dreißiger Jahre.”

Baramidze bezog sich auf die Ausweisung zahlreicher georgischer Bürger aus Russland, die als illegale Immigranten festgenommen und nach Tiflis zurückgebracht worden waren. Moskau wiederum hatte damit auf die kurzzeitige Verhaftung einiger russischer Offiziere in Georgien reagiert, die der Spionage verdächtigt worden waren. Außerdem unterbrach der Kreml sämtliche Verkehrs- und Postverbindungen nach Georgien. Das ohnehin angespannte Verhältnis beider Länder ist seither auf einem Tiefpunkt angelangt.