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Blair wiederholt Forderungen nach Gesamtstrategie für den Nahen Osten gegenüber Baker-Kommission

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Blair wiederholt Forderungen nach Gesamtstrategie für den Nahen Osten gegenüber Baker-Kommission

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Während die Lage im Irak unverändert angespannt bleibt, suchen die USA und Großbritannien weiter nach einem Ausweg aus der Krise. Berichte über Uneinigkeiten zwischen London und Washington wies das Weiße Haus am Dienstag zurück. Allerdings hatten die USA zuvor Kritik an dem Vorschlag des britischen Premierministers Tony Blair geübt, wonach der Iran und Syrien in eine neue Strategie für den Nahen und Mittleren Osten einbezogen werden sollten. Blair wiederholte seine Forderung in einer einstündigen Videokonferenz mit der amerikanischen Baker-Kommission. Ein Sprecher Blairs sagte nach der Konferenz, der Premierminister halte Fortschritte im israelisch-palästinensischen Konflikt wie auch in der Libanon-Krise für eine Voraussetzung, um der Lösung der Irak-Krise näher zu kommen.

Die Kommission unter Vorsitz des ehemaligen US-Außenministers James Baker will noch in diesem Jahr ihre Empfehlungen zur Lage im Irak vorlegen. Die Experten hatten am Montag auch mit US-Präsident George W. Bush gesprochen. Für diesen könnten die Ergebnisse der Untersuchungen eine Chance sein, einen Kurswechsel in der Irak-Politik zu vollziehen.