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Gesunkene Energiepreise drücken Inflation in der Eurozone weiter anch unten

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Gesunkene Energiepreise drücken Inflation in der Eurozone weiter anch unten

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Die fallenden Energiepreise haben den Inflationsdruck in der Eurozone weiter abgeschwächt. Nach Angaben der Statistikbehörde Eurostat ging im Oktober die jährliche Teuerungsrate auf 1,6 Prozent leicht zurück. Im Monat davor hatte sie noch bei 1,7 Prozent gelegen, im August bei 2,3 Prozent.

Sehr gut schnitten die deutschsprachigen Länder ab:
Mit 1,1 Prozent in Deutschland und 1,2 Prozent in Österreich war der Preisauftrieb hier deutlich geringer als in der gesamten Eurozone.

Diese positiven Zahlen bringen möglicherweise die Europäische Zentralbank in Erklärungsnot. Denn die Währungshüter wollen mit dem Hinweis auf die bedrohte Preisstabilität die Zinsschraube weiter anziehen. Derzeit liegt der wichtigste Leitzins im gemeinsamen Währungsraum bei 3,25 Prozent.

Nach Meinung der EZB könnte der längste wirtschaftliche Aufschwung seit Jahren zu höheren Gehaltsabschlüssen führen und damit zu einer langfristigen Inflationsgefahr.