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MAN legt für Scania unverändertes Kaufangebot vor

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MAN legt für Scania unverändertes Kaufangebot vor

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Der deutsche Lastwagenbauer MAN beharrt bei seinem Übernahmeangebot für den schwedischen Rivalen Scania auf seinem bisherigen Kaufpreis. Die offiziell vorgelegte Offerte hat weiterhin ein Volumen von 10,3 Milliarden Euro – trotz des schon vor Wochen geäusserten Widerstands aus Schweden. Die Annahmefrist beginnt am 20. November und endet am 11. Dezember. MAN behält sich aber vor, die Frist zu verlängern. Da MAN eine Annahmequote von 90 Prozent anstrebt, hat das Angebot derzeit keine Aussicht auf Erfolg.

Denn der zweitgrößte Scania-Aktionär Investor AB blieb bei seiner ablehnenden Haltung. Die Offerte spiegele nicht den wirklichen Wert von Scania wieder. Größter Scania-Aktionär ist mit 34 Prozent Volkswagen. Europas größter Autobauer strebt eine starke Stellung in einem fusionierten Konzern an, in den auch Teile des eigenen Nutzfahrzeuggeschäfts eingebracht werden könnten.

Über die Haltung von VW herrschte am Donnerstag Unsicherheit. An diesem Freitag berät der VW-Aufsichtsrat die Lage.