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Ölpreis geht auf tiefsten Stand seit Juni 2005 zurück

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Ölpreis geht auf tiefsten Stand seit Juni 2005 zurück

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Der Ölpreis ist am Freitag weiter abgerutscht. Mit 58,20 Dollar pro Barrel erreichte er in London den tiefsten Stand seit Mitte des vergangenen Jahres. Experten begründeten den erneuten Rückgang mit Spekulationen an den Märkten. Besonders auffallend war dies in New York, wo der Preis für das Texas-Öl WTI in weniger als 24 Stunden um mehr als sechs Prozent nachgab.

Mit Notierungen von etwa 55 Dollar war WTI erheblich billiger als noch im Juli, als Rekordhöhen von mehr als 78 Dollar pro Barrel erreicht wurden. Analysten sehen indes den Preisrückgang zunächst einmal gestoppt. Die Marke von 55 Dollar dürfte allenfalls kurzfristig unterschritten werden.

Grund sind Spekulationen über eine weitere Fördersenkung der OPEC. Vertreter des Kartells hatten in den vergangenen Tagen einen solchen Schritt bis Ende des Jahres nicht ausgeschlossen.
Sollte dieser Beschluss gefasst werden, dürfte er sich wohl aber erst auf dem Höhepunkt des Winters in Nordamerika auswirken, meinen Experten. Dann nämlich, wenn die US-Lagerbestände angesichts harter Temperaturen aufgebraucht seien.

Danach sieht es derzeit indes nicht aus.
Wetterprognosen zufolge kann die US-Ostküste von Dezember bis Februar mit einem der mildesten Winter seit Jahren rechnen.