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APEC will Welthandelsrunde wiederbeleben

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APEC will Welthandelsrunde wiederbeleben

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Die APEC-Staaten wollen die Doha-Runde wiederbeleben. Auf ihrem Gipfel in Hanoi schlugen die Staas- und Regierungschefs der 21 Anrainerstaaten des Pazifiks so “tiefere Einschnitte in den handelsverzerrenden Agrarsubventionen, bessere Marktzugangschancen, sowie einen echten Abbau von Industriezöllen” vor. Im Juli waren die Verhandlungen zur Liberalisierung des Welthandels an der Frage der Agrarsubventionen gescheitert. Der Europäische Handelskommissar Peter Mandelson begrüßte den APEC-Vorschlag.

Am Rande des Gipfel gelang es US-Präsident George W. Bush nicht, Südkorea zur Teilnahme an dem Überwachungsprogramm gegen Nordkorea zu bewegen. Die USA wollen ereichen, daß die APEC Nordkorea eindringlich vor einer Fortsetzung seines Atomwaffenprogramms warnt.

Bei einem Dreier-Treffen betonten Bush, der
japanische Ministerpräsident Shinzo Abe und der südkoreanische Präsident Roh Moo Yun ihre Gemeinsamkeiten in ihrer Haltung gegenüber Nordkorea.

An dem Apec-Gipfel in Hanoi nehmen auch der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Präsident Hu Jintao teil. Bei den Beratungen geht es vor allem um eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen.

In den APEC-Ländern leben 2,6 Milliarden Menschen, mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung. Die APEC-Staaten betreiben gut die Hälfte des Welthandels und machen 56 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung aus.