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Brown sagt Irak bei Überraschungsbesuch weitere Finanzhilfen zu

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Brown sagt Irak bei Überraschungsbesuch weitere Finanzhilfen zu

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Bei einem überraschenden Besuch in der südirakischen Stadt Basra hat Großbritanniens Schatzkanzler Gordon Brown dem Irak eine zusätzliche Wiederaufbauhilfe in Höhe von fast 150 Millionen Euro zugesagt. In Basra kam Brown mit dem stellvertretenden irakischen Regierungschef Barham Salih zusammen. Brown, der als aussichtlreichster Nachfolgekandidat für Premierminister Tony Blair gilt, sagte, in den kommenden Jahren könne man weitere 100 Millionen Pfund zur Verfügung stellen, um für die Menschen vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen. Für Brown war es der erste Besuch. Im Land sind rund 7000 britische Soldaten stationiert. Bislang machte Großbritiannien bereits Hilfszusagen von umgerechnet 800 Millionen Euro. Indes bemühte sich die britische Regierung nach einem Interview Blairs mit dem englisch-sprachigen Dienst des Nachrichtensenders Al Dschasira um Schadensbegrenzung: Blair habe keinesfalls von einem “Desaster” beim bisherigen Verlauf des Irak-Einsatzes gesprochen, sondern gesagt, dass die Gewalt im Land sehr bedauerlich, tragisch und schwierig sei. Dahinter stecke aber keine schlechte Planung, verantwortlich seien “Aufständische, die von der Terrororganisation Al Qaida unterstützt” würden.