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Traumhochzeit hinter dicken Mauern

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Traumhochzeit hinter dicken Mauern

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Eine würdige Kulisse für eine Traumhochzeit, und vor allem halten die dicken, hohen Mauern vieles verborgen: In der jahrhundertealten Burg von Bracciano bei Rom gaben sich Filmstar Tom Cruise und Katie Holmes das Ja-Wort. Zu sehen war davon für die wartenden Fans so gut wie nichts, auch nicht von den vielen prominenten Gästen. Nur in Rom selbst hatte sich das junge Glück die Woche über auch einmal sehen lassen.

Was trotzdem durchdrang: Eine Hochzeitsfeier nach den Regeln der Scientology-Sekte war es, der Cruise angehört. Der Tenor Andrea Bocelli wollte nicht bei dieser Zeremonie auftreten, sang aber beim Empfang danach. Standesamtlich muss das Paar nun noch daheim in den USA heiraten, wenn es nicht schon geschehen ist.

Trotz Regens zwischendurch hielt die Menge in Bracciano stundenlang aus, teilweise seit dem frühen Morgen; viele waren aber dann auch etwas enttäuscht. Gut, es sei immerhin die Hochzeit der beiden, sagt ein Mädchen; aber trotzdem hätten sie sich ruhig einmal zeigen können. Wer aber doch noch bis in den spätern Abend geblieben war, bekam, wenn auch durch dichten Nebel, immerhin noch eine Ahnung vom Abschlussfeuerwerk: So hoch waren die Mauern nun doch wieder nicht.