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Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt von indisch-hinesischem Gipfel

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Wirtschaftsfragen im Mittelpunkt von indisch-hinesischem Gipfel

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Erstmals seit zehn Jahren ist ein chinesischer Präsident zu einem Staatsbesuch in Indien eingetroffen. Hu Jintao hält sich vier Tage lang in dem Nachbarland auf. In den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Welt leben rund 2,5 Milliarden Menschen.

Im Mittelpunkt des Besuchs steht der Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Der indisch-chinesische Handel wird im laufenden Jahr den Rekordwert von mehr als 15 Milliarden Euro erreichen. Im Jahr 2000 hatte das Volumen noch rund zwei Milliarden Euro betragen.

Seitdem hat die globale Bedeutung Indiens und Chinas politisch und wirtschaftlich stark zugenommen. Ein Thema zwischen Hu und der Staatsspitze in Neu Delhi ist die Einrichtung einer möglichen Freihandelszone zwischen beiden Ländern. Zudem wird eine Reihe von Handelsvereinbarungen unterzeichnet. Nach seiner Visite in Indien wird der chinesische Präsident von Donerstag an Pakistan besuchen.