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Übereinkunft über Fangmengen für Tiefseefische

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Übereinkunft über Fangmengen für Tiefseefische

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Die EU-Fischereiminister haben sich auf die zulässigen Gesamtfangmengen für Tiefseefische in den kommenden zwei Jahren geeinigt. Sie vereinbarten eine Senkung von 10 bis 25 Prozent je nach Fischart. Auch für die Reform der Fangaktivitäten im Mittelmeer fanden sie eine Übereinkunft.

Die Europäische Kommission hatte ursprünglich eine Senkung von jeweils 33 Prozent im nächsten und übernächsten Jahr vorgeschlagen. Dem hatten die Minister der Fangnationen Spanien, Frankreich, Portugal und Polen heftigen Widerstand entgegengesetzt. Der dritte Kompromissvorschlag der finnischen Ratspräsidentschaft und der Kommission brachte schließlich nach zweitägigen Verhandlungen den Durchbruch.

Die Minister vereinbarten zudem, 2009 ein Satellitenkontrollsystem einzurichten und künftig für Schiffe von über 15 Metern Länge die Pflicht eines elektronischen Bordbuchs einzuführen. Damit sollen die Fangdaten täglich an die nationalen Kontrollbehörden weitergeleitet werden, die umständlichen Papierlisten sollen verschwinden.