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Französische Justiz legt Energie-Fusion GDF-Suez vorerst auf Eis

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Französische Justiz legt Energie-Fusion GDF-Suez vorerst auf Eis

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Der geplante Zusammenschluss der französischen Energiekonzerne Gaz de France und Suez kommt vorerst nicht zustande. Ein Pariser Berufungsgericht bestätigte ein erstinstanzliches Urteil, das das Fusionsverfahren gestoppt hatte. Hintergrund ist ein Einspruch der Gewerkschaften, die zur Untersuchung der Fusionspläne mehr Zeit gefordert hatten.

Damit darf der Aufsichtsrat der noch staatlichen GDF der Fusion im Wert von rund 80 Milliarden Euro vorerst nicht zustimmen. Ein Sprecher der kommunistischen Gewerkschaft CGT warf der Regierung vor, das Verfahren durch die Instanzen peitschen zu wollen, um eine Debatte über die Fusion zu verhinden.

Dagegen forderte ein Regierungssprecher die GDF-Führung auf, nun rasch einen neuen Zeitplan zu entwickeln, um die Fusion unter Dach und Fach zu bringen. Die für die Fusion notwendige und inzwischen beschlossene Privatisierung von GDF war politisch umstritten. Gewerkschaften und Linksopposition befürchten einen Abbau von Arbeitsplätzen.