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Blutige Anschlagsserie im Irak

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Blutige Anschlagsserie im Irak

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In einer Serie von Anschlägen in Bagdad sind über 140 Menschen getötet worden. Offenbar handelte es sich um sechs koordinierte Detonationen von Autobomben in dem schiitischen Viertel Sadr City. Eine siebte Autobombe sei rechtzeitig entdeckt und entschärft worden.

Hunderte von Menschen wurden verletzt. Ganze Straßenzüge sollen in Sadr City durch die Explosionen in Brand geraten und zerstört worden sein. Es ist dies eine der blutigsten Anschlagsserien im Irak seit dem Eingreifen der USA vor fast vier Jahren.
Etwa 5 Kilometer Luftlinie von Sadr City entfernt griffen bewaffnete Männer das irakische Gesundheitsministerium in Bagdad mit Minenwerfern und Handgranaten an. Sicherheitskräfte lieferten sich nach Medienberichten Gefechte mit den Angreifern.
Das Gesundheitsministerium wird von Ali al-Schammari geleitet, der zur Bewegung des radikalen Schiiten-Predigers Moktada al-Sadr gehört. Die amerikanische Regierung in Washington rief Schiiten und Sunniten dazu auf, ihre gewalttätigen Anhänger zu kontrollieren.