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Ringen um die Zukunft der belgischen VW-Arbeiter geht weiter

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Ringen um die Zukunft der belgischen VW-Arbeiter geht weiter

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Das Schicksal des belgischen VW-Werks in Brüssel ist erneut Thema von Krisensitzungen gewesen.
Die Werksleitung traf sich mit Vertretern der Gewerkschaften, um über die Restrukturierung des Standorts zu sprechen. Zugleich ging der Ausstand weiter. Die Belegschaft wird bis zu diesem Freitag bezahlt, danach erhält jeder Mitarbeiter für jeden Streiktag 25 Euro.

Krisentreffen gab es auch zwischen der EU-Kommission und der belgischen Regierung, bei denen nach Hilfen für die Beschäftigten gesucht wurde. Unterdessen wächst auch im VW-Vertriebsnetz die Sorge um negative Auswirkungen der Produktionskürzung. Händler befürchten einen Schock in der Bevölkerung. Viele Kunden seien zugleich Mitarbeiter des Werks. Dies könnte zu einem Absatzrückgang führen.

Unterdessen forderten die Arbeitsminister der belgischen Regionen Flandern und Wallonien den Volkswagen-Konzern auf, Klarheit über seine Absichten zu schaffen. Vor allem müsse erklärt werden, was mit den verbleibenden 1500 Arbeitern geschehen solle.