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Royal jetzt offiziell französische Präsidentschaftskandidatin

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Royal jetzt offiziell französische Präsidentschaftskandidatin

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Der ganz große Kampf steht ihr noch bevor, aber gut lachen hatte sie auch heute schon: Ségolène Royal ist jetzt offiziell die Kandidatin der französischen Sozialisten für die Präsidentenwahl im Frühjahr. Allerdings stand das auch schon vor dem Nominierungskongress fest: Eine Urabstimmung unter den Parteimitgliedern ließ an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Sechzig Prozent waren für Royal, zwei weitere Kandidaten waren ohne Chance.

Royal gab sich staatsfraulich und warb in ihrer Partei um breite Unterstützung: Man solle ihr helfen, diesen Weg zu gehen, für einen Aufbruch zu sorgen und den neuen, gemeinsamen Schwung zu nutzen. An alle Franzosen richtete sie die Aufforderung, sich zusammenzutun und sich gegenseitig zu helfen, um Frankreich zu dienen.

Ein paar dieser Franzosen werden im April aber wohl trotzdem für ihren konservativen Gegenkandidaten stimmen: vermutlich Nicolas Sarkozy, der jetzige Innenminister. Die 53-jährige Royal, die sowohl Präsidentin der Region Poitou-Charente als auch vierfache Mutter ist, will gegen ihn in Bereichen punkten wie Bildung und Umwelt. Gewinnt sie auch diesen Kampf, wäre sie an der Spitze des französischen Staates die erste Frau.