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Beschäftigung jugendlicher Zusteller durch TNT sorgt für heftige Diskussionen

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Beschäftigung jugendlicher Zusteller durch TNT sorgt für heftige Diskussionen

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Die Beschäftigung Jugendlicher durch die deutsche Filiale des niederländischen Postdienstes TNT hat heftige Diskussionen ausgelöst. Gewerkschafter sprachen von einem Skandal. Mit der Arbeit von Kindern sei eine Grenze überschritten. Der Protest richtet sich gegen Plakate, auf denen TNT Jugendliche ab 13 als Zusteller von Katalogen sucht.

Die deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di befürchtet, dass die jungen Zusteller später auch mit dem Austragen von Briefen beschäftigt werden sollen. Gegen Taschengeldvergütungen können tarifliche und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse niemals konkurrieren, sagte Ver.di-Vorstand Rolf Büttner, der auch im Aufsichtsrat von TNT-Konkurrent Deutsche Post sitzt. TNT wies die Vorwürfe zurück. Die Darstellung der Gewerkschaft entspreche nicht den Tatsachen. Zudem würden Jugendliche nur mit Zustimmung der Eltern Prospekte verteilen.