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Europa und Asien 2007 Wachstumsträger der Weltwirtschaft

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Europa und Asien 2007 Wachstumsträger der Weltwirtschaft

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Trotz einer sanften Abschwächung der US-Konjunktur bleibt die Weltwirtschaft in Schwung. Dank der Wachstumslokomotiven Asien und der Eurozone. So sieht es die OECD in ihrer jüngste Prognose. Impulsgeber ist dabei vor allem die Expansion des Welthandels.

Während die USA im laufenden Jahr noch die stärkste Wachstumsrate aufweisen, geht dem Land im nächsten Jahr die Puste aus: Ein Rückgang von 3,3 Prozent auf 2,4 Prozent. Zwar werden die USA nicht von Japan und der Eurozone eingeholt, aber die Abstände verringern sich deutlich. Für die Eurozone rechnen die Experten der OECD 2007 mit einer Wachstumsrate von 2,2 Prozent. Grund für das verlangsamte Tempo ist in erster Linie der Einfluß der gewichtigen deutschen Wirtschaft, so Chefvolkswirt Jean-Philippe Cotis.

In Deutschland dürfte die Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte den Konsum abbremsen. Die größte Volkswirtschaft der Eurozone bleibt mit 2,1 Prozent Wachstum im nächsten Jahr unter dem Durchschnitt der Euro-Partner. Der Aufschwung sei aber auch in Deutschland robust und werde für weitere Entspannung auf dem Arbeitsmarkt sorgen, so die OECD. Insgesamt als sind die Aussichten für das neue Jahr positiv.