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Scotland Yard findet neue radikoaktive Spuren nach mysteriösem Tod von ex-Agent

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Scotland Yard findet neue radikoaktive Spuren nach mysteriösem Tod von ex-Agent

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Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum mysteriösen Tod des russischen ex-Agenten Aleksandar Litwinenko hat die britische Polizei in London weitere Spuren von Radioaktivität gefunden. Scotland Yard erklärte, diese in zwei weiteren Gebäuden der britischen Hauptstadt festgestellt zu haben. In einem der Objekte hat auch der im Londoner Exil lebende kremlkritische russische Milliardär Boris Beresowski ein Büro.

Unterdessen mussten sich drei Briten Strahlungstests unterziehen – eine Vorsichtmaßnahme, wie eine Sprecherin der Gesundheitsbehörden erklärte: “Das Risiko ist gering, aber es ist Vorsicht geboten” – so begründete sie auch die Anordnung von Urinproben bei 15 weiteren Personen.

Der britische Innenminister John Reid betonte, es bestehe kein Grund für Panik in der Bevölkerung. “Die Untersuchungen werden an vielen Orten fortgesetzt”, sagte er, “die Polizei wertet zahlreiche Videoaufzeichnungen aus, um herauszufinden, wo sich Litwinenko aufgehalten hat, als er krank wurde.”

Medienberichten zufolge waren nach dem Tod des aktiven Gegners der Putin-Regierung vergangenen Donnerstag Spuren der hoch radioaktiven Substanz Polonium 210 in Litwinenko’s Körper gefunden wurden.