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Wieder Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Wieder Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Mindestens vier Menschen sind bei einem Auto-Bombenanschlag in Bagdad getötet und sieben verletzt worden. Nach Angaben der Sicherheitskräfte explodierte vor dem Krankenhaus Yarmouk zunächst ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug und riss drei Menschen in den Tod. Als die Polizei am Anschlagsort eintraf explodierte ein zweites Fahrzeug, dabei wurde ein Polizist getötet.

US-Präsident George W. Bush beschuldigte indes erneut den Iran und Syrien, Gewalt und Terrorismus im Irak zu unterstützen. Er lehnte es allerdings weiter ab, von einem “Bürgerkrieg” zu sprechen. Nach seiner Auffassung versuchen Extremisten, den Irak zu destabilieren. Der Gouverneur der nordirakischen Provinz Kirkuk hat zum dritten Mal einen Anschlag überlebt. Im Zentrum der Stadt sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit einem Sprengstoffgürtel neben dem Auto-Konvoi von Abdel Rahman Mustafa in die Luft. Er riss einen Zivilisten mit in den Tod. 20 weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Die in Kirkuk lebenden Turkmenen und Araber widersetzen sich Versuchen der Kurden, die Stadt samt ihrer Ölfelder dem kurdischen Autonomiegebiet im Nordirak zuzuschlagen.